Laser oder Wasserstrahl? Beide Trennverfahren haben ihre Stärken. Dieser fundierte Vergleich zeigt Ihnen anhand technischer Daten, Kostenanalysen und 50+ Anwendungsbeispielen, welches Verfahren für Ihr Material und Ihre Anforderungen optimal ist.
| Kriterium | Laserschneiden | Wasserstrahl |
|---|---|---|
| Schnittgeschwindigkeit | Sehr hoch ✓✓✓ | Mittel ✓✓ |
| Max. Materialdicke | Bis 25mm | Bis 200mm+ ✓✓✓ |
| Schnittgenauigkeit | ±0,1mm ✓✓✓ | ±0,1mm ✓✓✓ |
| Wärmeeinfluss | Ja - HAZ | Nein ✓✓✓ |
| Betriebskosten/Stunde | 45-65 € ✓✓✓ | 75-95 € ✓✓ |
| Materialvielfalt | Metalle ✓✓ | Universal ✓✓✓ |
Beim Laserschneiden wird ein hochfokussierter Laserstrahl zum Schmelzen, Verbrennen oder Verdampfen des Materials eingesetzt. Der größte Vorteil: extrem hohe Schnittgeschwindigkeiten bei dünnen bis mittleren Materialstärken.
Wellenlänge: 10,6 μm
Wellenlänge: 1,06 μm
Wellenlänge: 1,064 μm
Laserschneiden erzeugt eine Heat Affected Zone (HAZ) von 0,2-0,5mm. Dies kann zu:
→ Lösung: Nachbearbeitung oder Wasserstrahlschneiden verwenden
Wasserstrahlschneiden nutzt einen Hochdruck-Wasserstrahl (bis 6.200 bar) mit Abrasivmittel (Granat-Sand). Größter Vorteil: Kein Wärmeeintrag, daher keine Materialveränderung.
FĂĽr Metalle, Stein, Glas, Verbundmaterialien
FĂĽr weiche Materialien (Schaumstoff, Dichtungen)
Optimal bis 20mm. Schnell, sauberer Schnitt, gĂĽnstig.
Gut fĂĽr >25mm. Keine Verzunderung, kein Anlassen.
Exzellent! Hohe Geschwindigkeit, saubere Kanten.
Perfekt fĂĽr dicke Platten (>30mm) oder bei Anlassfarben-Vermeidung.
Sehr gut! Reflektierende Metalle kein Problem mehr.
Ideal fĂĽr dicke Platten und komplexe Konturen ohne Gratbildung.
Möglich, aber langsam. Hoher Verschleiß der Optiken.
Perfekt! Härte spielt keine Rolle. Keine Materialveränderung.
Partflow analysiert Ihr Bauteil und empfiehlt automatisch das kostenoptimale Trennverfahren. Kostenlos und in unter 60 Sekunden.