Additiv oder subtraktiv? 3D-Metalldruck revolutioniert die Fertigung, aber CNC bleibt der Goldstandard für viele Anwendungen. Erfahren Sie mit konkreten Zahlen, Break-Even-Analysen und 100+ Praxisbeispielen, wann sich welches Verfahren lohnt – und warum Partflow beide Technologien in seinem Netzwerk anbietet.
| Kriterium | 3D-Metalldruck (DMLS/SLM) | CNC-Bearbeitung |
|---|---|---|
| Geometrische Freiheit | Unbegrenzt ✓✓✓ | Begrenzt ✓✓ |
| Materialausnutzung | ~95% ✓✓✓ | 30-70% ✓ |
| Oberflächengüte (as-built) | Ra 6-15 μm | Ra 0,8-3,2 μm ✓✓✓ |
| Stückkosten (Kleinserie 1-50) | Niedrig ✓✓✓ | Mittel ✓✓ |
| Stückkosten (Serie 500+) | Hoch | Niedrig ✓✓✓ |
| Lieferzeit (Prototyp) | 3-7 Tage ✓✓✓ | 2-5 Tage ✓✓✓ |
| Nachbearbeitung nötig | Meistens ✓ | Selten ✓✓✓ |
CNC wirtschaftlicher ab ~5 Teilen
3D-Druck oft dauerhaft günstiger
Ein orthopädisches Unternehmen benötigte 20 patientenspezifische Titan-Implantate mit Gitterstruktur.
Ein Maschinenbauer bestellte 500 Aluminiumgehäuse 6061 mit engen Toleranzen ±0,05 mm.
Komplexe Innengeometrie per DMLS gedruckt, kritische Anlageflächen per CNC nachbearbeitet.
Partflow analysiert Ihre Anfrage kostenlos und empfiehlt das optimale Verfahren oder die sinnvolle Kombination.
Partflow analysiert Ihr Bauteil automatisch und empfiehlt das kostenoptimale Fertigungsverfahren – kostenlos und in unter 60 Sekunden.
Wann lohnt sich CNC gegenüber manueller Bearbeitung? Kosten, Toleranzen und Entscheidungshilfe.
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Zum Artikel →Von der CAD-Datei bis zur Lieferung in 5 Schritten – der Partflow-Prozess für Metallteile.
Zum Artikel →Für 3D-Metalldruck (DMLS/SLM) eignen sich besonders Titan (Ti6Al4V) für Luft- und Medizintechnik, Inconel für Hochtemperaturanwendungen bis 1000°C sowie rostfreier Stahl (316L) für korrosionsbeständige Bauteile. Der entscheidende Vorteil: Materialverlust unter 5%, da nur das benötigte Pulver aufgeschmolzen wird.
CNC-Bearbeitung bleibt erste Wahl bei Aluminium (6061, 7075) für strukturelle Bauteile, Messing und Kupfer für elektrische Baugruppen sowie gehärteten Stählen, die enge Toleranzen nach EN ISO 2768-m erfordern. Typische Oberflächenrauheit: Ra 0,8–3,2 μm ohne Nachbearbeitung.
Partflow koordiniert beide Verfahren in einem einzigen Netzwerk aus geprüften europäischen Fertigungspartnern – Sie erhalten auf Wunsch eine DFM-Analyse, welches Verfahren für Ihr Bauteil kostenoptimal ist.